Gordon Hoffmann: Starkes Zeichen für gute Bildung in Brandenburg 27. Landesparteitag der CDU Brandenburg – Leitantrag „Gerechte und leistungsorientierte Bildung“
Unter dem Motto „Meine Heimat Brandenburg – miteinander gestalten“ wurde auf dem 27. Landesparteitag der CDU Brandenburg ein starkes Zeichen für ein gutes und leistungsorientiertes Bildungssystem in Brandenburg gesetzt.
Knapp 220 Delegierte verabschiedeten einstimmig den Leitantrag „Jedem Kind seine Chance – gerechte und leistungsorientierte Bildung“.
Gordon Hoffmann, CDU-Bildungsexperte, fasst die Ideen folgendermaßen zusammen:
„Für die CDU Brandenburg ist es nicht hinnehmbar, dass Brandenburg auf dem wichtigen Feld der Bildungspolitik immer wieder das Schlusslicht ist – zum Schaden unserer Kinder. Wir brauchen ein leistungsorientiertes Bildungssystem, welches individuelle Leistung einfordert, honoriert und für alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Finanzmittel müssen zielgerichtet für die Verbesserung der Lernsituation und für die Verbesserung der Lehrersituation eingesetzt werden, um ein qualitativ hochwertiges und leistungsorientiertes Bildungssystem in Brandenburg zu ermöglichen.“
Die Eckpunkte des verabschiedeten Leitantrags „Jedem Kind seine Chance – gerechte und leistungsorientierte Bildung“:
Die CDU Brandenburg fordert einen „Schulfrieden“ für die Schulstruktur im Land. Damit ist ein klares Bekenntnis für die Förderschulen, Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Freie Schulen als Garanten der Bildungsvielfalt in Brandenburg verbunden.
Die Zukunft liegt in den kommunalen Bildungslandschaften. Die Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, die Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen vor Ort zu koordinieren. Ziel muss es sein, eine gut funktionierende Vernetzung der Einrichtungen vor Ort (Kita, Schule, Jugend- und Kultureinrichtungen, schulische und außerschulische Förderangebote sowie Erwachsenenbildung) zu erreichen und Angebote effektiv und zielgerichtet unterbreiten zu können.
Schulen sollen nach den Plänen der CDU Brandenburg eine größere Eigenständigkeit erhalten. Der Schulkonferenz sollten größere Mitwirkungsrechte und –pflichten in der Schulgestaltung eingeräumt werden. Fragen der Lehrerfortbildungen und Förder- und Teilungsunterricht sollen eigenständig von den Schulen entschieden werden können. Ferner sollen alle Schulen selbstständig ein Budget verwalten und eingeworbene Drittmittel eigenständig für Schulprojekte einsetzen können.
Wir setzen uns für wohnortnahe Schulen für unsere Kinder ein. Wir brauchen deshalb jede Schule und wollen angesichts sinkender Schülerzahlen bereits heute die Schulstandorte sichern helfen.
Zur Sicherung von Standorten der Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen will die CDU Brandenburg Schulverbünde flächendeckend einführen. Die Kooperation von mehreren Standorten unter einer Schulleitung soll durch Vereinbarungen der Schulträger möglich sein.
Das vollständige Papier ist nach Einarbeitung aller Änderungsanträge in Kürze abrufbar unter www.cdu-brandenburg.de
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