Brandenburg wachsen lassen - nicht nur an den Hauptverkehrsachsen
Unter dem Titel „Brandenburg wachsen lassen“ fordern Ingo Senftleben und die Kandidaten für die sechs anstehenden Landratswahlen Karina Dörk (Uckermark), Othmar Nickel (Barnim), Sven Deter (Ostprignitz-Ruppin), Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz), Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster) und Harald Altekrüger (Spree-Neiße) eine grundlegende Überarbeitung des Landesentwicklungsplans, damit alle Landesteile ihre Entwicklungspotenziale optimal nutzen können. Die CDU setzt dabei auf Entscheidungsfreiheit für die Regionen. „Die Brandenburger wissen vor Ort selbst am besten, was gut für ihre Stadt oder ihr Dorf ist“, so Senftleben.
Der vorliegende Entwurf der Landesregierung sei eine Wachstumsbremse, die sich Brandenburgs Landesregierung von Berlin habe diktieren lassen. „SPD und Linke sind in einer Schrumpfungsideologie verfangen. Statt Entwicklung zu fördern, soll Wachstum in großen Teilen Brandenburgs ausgebremst werden. Für die Landesregierung scheint unser schönes Bundesland nicht viel mehr als Berlins Vorgarten und Klimaanlage zu sein“, sagte Senftleben. So sehe der Landesentwicklungsplan vor, ländliche Gebiete möglichst frei von Bebauung zu halten und Zuzug und Entwicklung nur in größeren Orten entlang der Hauptverkehrsachsen von und nach Berlin zu erlauben.
„Die Landesregierung aus SPD und Linke behindert mit ihrer Politik die Entwicklung der ländlichen Regionen. Anstelle von rot-roten Verboten brauchen wir mehr Spielraum für die Dörfer und Städte. Die Brandenburger wollen nicht aus Potsdam vorgeschrieben bekommen, was sie alles nicht dürfen, sondern wollen die Freiheit haben, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen“, so Senftleben. Statt sich nur an den Interessen Berlins zu orientieren, müsse der Landesentwicklungsplan eine viel deutlichere Brandenburger Handschrift erhalten.
Anlässlich der am Donnerstag endenden Auslegung des Landesentwicklungsplans wandten sich Brandenburgs CDU-Vorsitzender und die Kandidaten für die sechs anstehenden Landratswahlen mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit.
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