Michael Schierack kündigt Rückzug vom Fraktionsvorsitz an
„Ich komme zu dem Entschluss, dass die fortwährenden Diskussionen um meine Person, die Debatte um wichtige politische Themen zu überlagern drohen und verhindern könnten, dass wir mit unseren Themen durchdringen“, sagte Schierack und ergänzte, dass er diesen Balast von der Fraktion nehmen möchte und daher sein Amt als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung stelle. Der Landesvorstand nahm diesen Entschluss mit Respekt zur Kenntnis und begrüßte, dass Schierack weiterhin Vorsitzender der Partei bleibt.
Pressemitteilung
Am 5.11.2014 kam in Potsdam der Landesvorstand der CDU Brandenburg zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Der Landesvorsitzende Michael Schierack nutzte diesen Anlass um nach der gescheiterten Sondierung und den daraufhin anberaumten Gesprächen mit der Parteibasis ein Fazit zu ziehen.
Schierack bedankte sich eingehend bei den einzelnen Kreisverbänden für den offenen und konstruktiven Charakter der Gespräche. Man spüre natürlich eine deutliche Enttäuschung bei den Mitgliedern, dass es nicht gelungen sei, weitere fünf Jahre Rot-Rot zu verhindern, so Schierack. „Es waren aber auch der klare Wille, als Partei weiterhin geschlossen zusammenzustehen und der Wunsch mit einer starken Oppositionsarbeit wieder in die politische Offensive zu kommen, erkennbar“, fasste der Landesvorsitzende zusammen.
Schierack betonte, dass es die wichtige Aufgabe der größten Oppositonsfraktion sei, mit voller Konzentration alles dafür zu tun, weitere fünf Jahre des Stillstands unter Rot-Rot zu verhindern. „Ich komme zu dem Entschluss, dass die fortwährenden Diskussionen um meine Person, die Debatte um wichtige politische Themen zu überlagern drohen und verhindern könnten, dass wir mit unseren Themen durchdringen“, sagte Schierack und ergänzte dass er diesen Balast von der Fraktion nehmen möchte und daher sein Amt als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung stelle.
Der Landesvorstand nahm diesen Entschluss mit Respekt zur Kenntnis und begrüßte, dass Schierack weiterhin Vorsitzender der Partei bleibt. Schierack betonte, dass er zu seiner Verantwortung stehe und sich als Vorsitzender weiterhin einbringen werde. „Wo wir den Erwartungen nicht gerecht geworden sind, möchte ich natürlich dafür kämpfen, Vertrauen zurückzugewinnen.“
Landesvorsitzender Michael Schierack
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