24.10.2012, 08:45 Uhr | Märkische Unionsfraktion im Landtag Brandenburg
Dombrowski: Sorge der Verbände ist berechtigt – aber nicht Vorwürfe der Landesregierung gegen Bund BER-Meldung der Staatskanzlei
Zu den Äußerungen von Staatssekretär Albrecht Gerber, Chef der Staatskanzlei Brandenburg, sagt Dieter Dombrowski, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Für die Sorgen der Wirtschaft um die Perspektiven und Zukunft des Flughafens BER habe ich allergrößtes Verständnis. Die Vorwürfe des Chefs der Staatskanzlei in Richtung des Bundes sind aber unangemessen. Die Zeit, in der Matthias Platzeck als stellvertretender BER-Aufsichtsratsvorsitzender über seinen Protegé Schwarz die schützende Hand hält, muss ein Ende haben.
Die Bundesregierung hätte sich schon viel früher beim Flughafen einmischen sollen, dann wäre materieller Schaden und Ansehensverlust unseres Landes minimiert wenn nicht verhindert werden können. Fakt bleibt, dass die Regierungschefs Platzeck und Wowereit zum engsten Kreis der Schadensverursacher gehören. Von Platzeck und Wowereit ist ein Umsteuern nicht zu erwarten, daher ist es wichtig, dass sich der Bund stärker einbringt.“
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