17.06.2011, 14:24 Uhr | CDU Brandenburg

Dieter Dombrowski: „17. Juni 1953 – Mahnung, für Freiheit einzutreten.“
Gedenken ist Platzeck-Regierung egal

Aus Anlass des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 erklärt der Generalsekretär der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski:

„Zigtausende Bürger gingen damals in der DDR gegen Unterdrückung und staatliche Willkür auf die Straße. Mehr als 50 streikende Demonstranten bezahlten ihren Willen nach Freiheit mit dem Leben und viele Weitere verbrachten nach der Niederschlagung des Aufstandes Jahre im Gefängnis und mussten Repressalien des SED-Regimes erleiden.

Erst 1990 konnte vollendet werden, was 1953 nicht gelang. So gesehen ist der 17. Juni auch der Tag der Einheit in Freiheit und eine deutliche Mahnung für die Freiheit einzutreten. Dieser Tag verdient es, angemessen gewürdigt zu werden. Er sollte ein positiver Traditionsbezug für alle Deutschen sein.

Doch die Brandenburger Landesregierung sieht das offenbar anders. Deshalb verwundert es wenig, dass sie nicht in der Lage ist, diesen Tag angemessen zu würdigen und der Opfer zu gedenken. Ganz im Gegenteil: Demonstriert sie doch bei jeder Gelegenheit, dass einstige Täter in gehobenen gesellschaftlichen Positionen für die Platzeck-Regierung kein Problem sind.“

Generalsekretär Dieter Dombrowski Generalsekretär Dieter Dombrowski