20.04.2011, 13:30 Uhr

Von Brandenburg an der Havel um die Welt

Tanzend die Kulturen der Welt darzustellen, das ist das Ziel des Brandenburger Bildhauers Udo Jahn. Heute schenkte der Künstler im Beisein der Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, und der CDU Landes- und Fraktionsvorsitzenden, Dr. Saskia Ludwig, der Havelstadt die 2,10m große Bronzeskulptur einer Flamencotänzerin. Sie wird fortan den Theaterpark in Brandenburg an der Havel schmücken.
2002 habe er erstmals die Idee gehabt, die Kulturen der Welt im Tanz darzustellen, sagte der Künstler. Aus dieser Idee sei inzwischen die Flamencotänzerin als erste Skulptur eines fünfteiligen Zyklus entstanden. "Sie steht sinnbildlich für die Kultur Europas", so Jahn, der für die Originalskulptur sein Lieblingsmaterial, Carrara-Marmor aus Italien, verwendete. Aktuell arbeitet er bereits am zweiten Werk des Zyklus, einem tangotanzenden Paar.
 
Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann lobte das Engagement des Künstlers und dankte ihm für die Schenkung der Bronzekopie. "Jede Gemeinschaft kann stolz sein auf Bürger, die sich einbringen", sagte Tiemann und verwies auf den Startpunkt der Diskussion um die Schenkung im Rahmen einer Bürgersprechstunde im Jahr 2009. Damals sei das Ganze nur eine Idee gewesen, so die CDU-Politikerin, heute nun werde das Kunstwerk enthüllt. Tiemann lobte die große Vielfalt an Kunst und Kultur in der Stadt und warb für eine konstruktive und offene Auseinandersetzung damit. Nicht immer, so Tiemann, müssten uns unterschiedliche Ansichten trennen, manchmal könnte man sich einfach an der Kunst erfreuen.