23.05.2011, 13:09 Uhr

Dr. Tiemann als Kandidatin für OB-Wahl nominiert

Dr. Dietlind Tiemann wird Oberbürgermeisterkandidatin der CDU Brandenburg an der Havel. Das ist das Ergebnis des Kreisparteitages der märkischen Christdemokraten, der am Samstag auf der Ofenbühne des Industriemuseums stattfand. Die 55-jährige Amtsinhaberin, die seit 2003 Oberbürgermeisterin der Havelstadt ist, erhielt mit 55 Ja-Stimmen rund 97% Zustimmung.
Ehrengäste des Parteitages waren der Ehrenvorsitzende der CDU Brandenburg und ehemalige Innenminister des Landes Brandenburg, Jörg Schönbohm, die Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Brandenburg, Dr. Saskia Ludwig, der Generalsekretär der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski, der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Michael Fuchs, sowie die Bundestagsabgeordnete und Rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Andrea Voßhoff.
 
In ihrer fast einstündigen Rede erinnerte Tiemann an die Erfolge der letzten Jahre. Überall sei es in der Stadt spürbar vorwärts gegangen, weil die Bürger gemeinsam angepackt hätten, sagte die CDU-Politikerin. Als Beispiele nannte sie u.a. die Senkung der Arbeitslosigkeit um fast 10%, die Ansiedlung wichtiger Unternehmen wie Arvato oder Gabarro, die Errichtung der Sankt-Annen-Galerie und des Gesundheitszentrums, den Beginn des größten Schulsanierungsprogramms der Stadt, den Ausbau der Kinderbetreuung und die Sanierung der historischen Bausubstanz.
 
Tiemann: „Es war dieser Geist des gemeinsamen Gestaltens, dieses Anpacken der Bürger unserer Stadt, der all diese Erfolge möglich gemacht hat. Heute sage ich deshalb voller Überzeugung: Ich bin stolz auf unsere Stadt und ihre Bürger." Die CDU-Politikerin kündigte an, diesen Weg des gemeinsamen Gestaltens fortsetzen zu wollen. 
 
Dazu stellte sie Eckpunkte ihres Bürgerprogramms vor. Dieses war in den letzten Wochen in Bürgerforen, im Internet und per Post mit den Brandenburgerinnen und Brandenburgern diskutiert und erarbeitet worden war. Wie die CDU-Politikerin sagte, wolle sie sich unter anderem dafür einsetzen, die Arbeitslosigkeit unter 10% zu senken, die Gesundheitswirtschaft als Jobmotor für die Stadt noch stärker zu nutzen, die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule zu intensivieren, die Stadtentwicklung weiter voranzutreiben und die Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft noch weiter zu verbessern. Als weitere Schwerpunkte nannte Tiemann die Weiterentwicklung des Sicherheitszentrums in der Steinstraße, die Unterstützung der Feuerwehren in der Stadt, den Ausbau der erfolgreichen Mischung aus baulicher Erneuerung und Förderung neuer Konzepte in der Bildungspolitik, die Erweiterung der Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft sowie die Stärkung der Bürgerbeteiligung in der Stadt.
 
„Ich will, dass die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt weiter geht. Deshalb müssen wir den Weg des gemeinsamen Gestaltens fortsetzen. Wir brauchen klare Konzepte und dürfen nicht auf halber Strecke stehenbleiben", sagte Tiemann. Für den Wahlkampf kündigte sie deshalb weitere Bürgerforen u.a. zu den Themen Ordnung und Sicherheit an und lud alle Brandenburger zur Mitarbeit ein. „Die Bürger unserer Stadt mit ihrer über 1.000-jährigen Geschichte haben es verdient, dass man hart arbeitet, um ihren Nutzen zu mehren und Schaden von ihnen abzuwenden. Ich will weiter mit ganzer Kraft für unser Brandenburg an der Havel arbeiten."