Archiv11.03.2010

Freute sich über die Präsente von Katherina Reiche MdB und Werders Bürgermeister Werner Große - Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder MdB (m.). Freute sich über die Präsente von Katherina Reiche MdB und Werders Bürgermeister Werner Große - Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder MdB (m.).

Im besten Alter- Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zu Gast in Werder

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche war am Mittwoch Abend die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder MdB, nach Werder (Havel) gekommen. „Demographischer Wandel - Chance oder Risiko?" - mit dieser Frage eröffnete Bürgermeister Werner Große die Podiumsdiskussion im Schützenhaus. Mehr als 100 Teilnehmer waren aus ganz Brandenburg nach Werder gekommen, um über das Thema „Generationengerechtigkeit in einer alternden Gesellschaft" zu diskutieren und den Bürgermeister bei seinem Wahlkampf zu unterstützen.

Kristina Schröder und Katherina Reiche betonten in ihren Ansprachen die Probleme, die im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel auf die Gemeinden zukommen. Eine veränderte Alterstruktur stelle dabei vor allem Herausforderungen an die Pflege älterer Mitbürger. Bereits heute sehen sich viele Bürger damit konfrontiert, Pflege, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. So sieht es die Bundesministerin als einen ihrer Schwerpunkte an, diesen Konflikt zu lösen und Familienangehörigen, die sich der Pflege ihrer Anverwandten in älteren Jahren verschrieben haben, den beruflichen Wiedereinstieg zu ermöglichen. Weitere wichtige Punkte sehe sie in der Berücksichtigung der Bedürfnisse, ebenso wie der Fähigkeiten älter Menschen. Besonders ehrenamtliche Tätigkeiten stehen dabei im Vordergrund.

Reiche betonte, dass Werder(Havel) als „lebendige, blühende Gemeinde" den Herausforderungen eines demographischen Wandels gegenüber gut aufgestellt sei. Die Solidarität als wichtiges Band zwischen den Bürgern einer Gemeinde biete Schutz und Obhut, gerade in schwierigen Zeiten, so die Bundestagsabgeordnete.

In einer lebhaften, informativen Diskussion mit den Teilnehmern des Abends ergaben sich Einblicke in bewegende Lebensgeschichten und die Situation von Pflegebedürftigen und Pflegenden. Bürgermeister Große konnte mit Stolz auf Projekte in seiner Stadt verweisen, die eine älter werdende Gemeinde als Chance verstanden habe und den starken Rückhalt der Bürger „im besten Alter" zu schätzen wisse. Für die Wahl am Sonntag wünschte die Ministerin dem Bürgermeister viel Glück. „Ich werde ihnen die Daumen drücken und den Ausgang am Sonntag verfolgen", versprach Schröder.

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