Menschenrechtsbeauftragter der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski, hisst Tibet-Fahne im Landtag.
Aus Anlass des 51. Jahrestages der Niederschlagung des Volksaufstandes in Tibet durch die chinesische Volksbefreiungsarmee und der damit verbundenen Vertreibung des Dalai Lama ins indische Exil hat der Menschenrechtsbeauftragte der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski, heute aus dem Fenster seines Abgeordnetenbüros die tibetische Flagge gehängt. Der Protest ist Teil einer deutlandweiten Solidaritätsaktion der Tibet Initiative Deutschland e.V. Er erklärt dazu:
„Die Niederschlagung des Volksaufstandes, der damit erzwungene Gang des Dalai Lama ins indische Exil und die andauernde Vertreibung der Tibeter aus ihrem Heimatland sind schwere Menschenrechtsverletzungen der Volksrepublik China."
Auch aktuell wird tibetischen Mönchen, die über das Gebirge nach Indien flüchten, von Scharfschützen der chinesischen Volksbefreiungsarmee aufgelauert, um diese gezielt zu erschießen.
„Auch wenn die Volksrepublik China ein wichtiger Handelspartner ist, muss die Brandenburgische Landesregierung dennoch bei politischen und wirtschaftlichen Kontakten mit Vertretern der Volksrepublik China in geeigneter Weise auf diese gravierenden Menschenrechtsverletzungen hinweisen", fordert Dombrowski.
Zivilcourage, so der CDU-Menschenrechtsbeauftragte, sei nicht nur in der Heimat gefordert, sondern auch international