Fordert eine Entschuldigung von Innenminister Speer an die Brandenburger Polizisten - CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski.
Mit Empörung hat der Generalsekretär der CDU Brandenburg Dieter Dombrowski auf die jüngsten Äußerungen des Brandenburger Innenministers Rainer Speer anlässlich des Landesdelegiertentages der Gewerkschaft der Polizei reagiert. Speer hatte der Polizei in Brandenburg Ineffizienz vorgeworfen und gegenüber Polizisten, die als Rentner verkleidet gegen die zunehmende Überalterung demonstrierten, erklärt, wenn sie im Alter so aussähen, hätten sie etwas falsch gemacht oder zu lange auf Gewerkschaftskongressen gefeiert. Dombrowski erklärt dazu:
„Eine solche verbale Entgleisung ist eines Ministers nicht würdig und beleidigt die Tausenden Polizeibeamten, die jeden Tag ihren Dienst zum Wohle unserer Gesellschaft leisten. Die hart arbeitenden Polizisten haben es nicht verdient, von ihrem eigenen Dienstherren auf diese Art und Weise beleidigt zu werden. Ich fordere Herrn Speer deshalb umgehend auf, sich bei den Polizisten zu entschuldigen.
Es kann nicht sein, dass ein Minister zu solchen Worten greift, um seinen Unmut über den Protest der Beamten kund zu tun. Gerade in Anbetracht der von Speer geforderten Kürzung von 1.900 Polizeistellen im Land Brandenburg bedarf es klarer Konzepte sowie vermittelnder Worte statt Beleidigungen - erst recht vom zuständigen Ressortchef. Ein solch schnoddriger Ton mag vielleicht am rot-roten Kabinettstisch angebracht sein, in der Diskussion um die Sicherheit unseres Landes ist er aber auf jeden Fall fehl am Platze."